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Das Journalismus-Metablog – Kuratiert vom DFJV

Monat: September 2024

Basta: “Harry Potter”-Tattoos verschwinden nach zwei Wochen wieder.

Björn Czieslik26. September 2024

Zeitbegrenzter Zauber: Das Hamburger Startup Inkster bringt gemein­sam mit Warner Bros. Discovery temporäre “Harry Potter”-Tattoos heraus. Die haut­freundlichen Tattoos bestehen

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“Bild”: Ex-Politik­chef Matthias Fornoff ist nicht mehr fürs ZDF tätig.

Björn Czieslik26. September 2024

Unfreiwilliger Abschied vom Lerchenberg: Der frühere ZDF-Politik­chef Matthias Fornoff “ist nicht mehr für das ZDF tätig”, sagt eine Sender­sprecherin auf

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Zitat: Ex-RTL-Chef Helmut Thoma glaubt nicht an Erfolg von Raab.

Björn Czieslik25. September 2024

“Raab zurück­zuholen, war ein Verzweiflungs­akt von RTL. Der Typ wird schneller vergessen sein, als RTL schauen kann. Der Über­raschungs­effekt ist

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Peter Kloeppel recherchiert für RTL-Doku in Flüchtlingsunterkunft.

Björn Czieslik25. September 2024

Aus dem Studio geflüchtet: Der frühere “RTL Aktuell”-Anchorman Peter Kloeppel sucht für eine Doku nach “konstruktiven Lösungs­ansätzen” in der Migrationsdebatte.

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RBB-Krise: “Zeit” sieht in Art und Weise der Skandalisierung den “wahren Schlesinger-Skandal”.

Björn Czieslik25. September 2024

Toxische Ruhe nach dem Sturm: “Der wahre Schlesinger-Skandal ist die Art und Weise der Skandalisierung”, schreiben Stephan Lebert und Thomas

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Personalvertretungen fordern von der Politik Einbeziehung in ÖRR-Reformen.

Björn Czieslik25. September 2024

Mitredaktionen: Redaktions­vertretungen und Personal­räte von mehreren ARD-Sendern, ZDF, Deutschland­radio und Deutscher Welle appellieren an die Minister­präsidenten der Länder,

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3 Dinge am Mittwoch 🍺

thomas.gigold25. September 2024

Hey. In diversen Ländern erhöht YouTube seine Premium-Preise recht drastisch – so geht es in Schweden von aktuell 15,80 EUR (179

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turi2 am Abend: ZDF, Radio Dreyeckland, gemein­nütziger Journalismus.

Tim Gieselmann25. September 2024

–

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Automatisierte Gesichtserkennung: Datenschutzkonferenz fordert Beschränkungen

Lilly Pursch25. September 2024

Die Datenschutzkonferenz warnt vor Grundrechtsverletzungen durch automatisierte Gesichtserkennungssysteme und fordert zusätzliche Schutzmechanismen. Dem Einsatz der Systeme müssten juristisch enge Grenzen

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Zitat: Niddal Salah-Eldin erklärt, warum sie sich für den Sudan einsetzt und dafür bei Springer aufhört.

Markus Trantow25. September 2024

“Wenn mein 80-Jähriges Ich mich eines Tages fragt: Was haben wir damals gemacht, als unsere Heimat in Flammen stand? Dann

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FAF deciding on filters on post to be syndicated:

Angriffe auf Yandex: Aus brennenden Rechenzentren in Russland wird kein Bot-Ausfall bei der AfD

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In sozialen Netzwerken und Medien kursiert das Gerücht, dass die ukrainischen Angriffe auf russische Rechenzentren die Aktivität rechter Social Bots

Mensch mit Helm in Rechenzentrum
Im Vordergrund steht eine Infografik mit einer Zeitreihe, die den Anteil von Bot-Traffic im Vergleich zu menschlichem Traffic zeigt. Links befindet sich eine Legende mit zwei Prozentwerten: Bot-Traffic 99,6 % und Human-Traffic 0,4 %. Rechts daneben verläuft eine blaue Linie, die den HTTP-Traffic von Bots über mehrere Tage abbildet. Ein schattierter Bereich in Rosa hebt einen Zeitraum hervor, in dem die Bot-Aktivität deutlich abfällt. Die gestrichelte Linie zeigt die Werte der letzten sieben Tage. Oben sind die Begriffe 'Bot Traffic from' und 'Yandex LLC' zu erkennen. Unten wird auf eine weitere Traffic-Übersicht verwiesen.
Im Vordergrund steht eine Infografik mit dem Titel 'Bot Traffic from Russian Federation'. Links oben werden zwei Prozentwerte angezeigt: 'Human 54.9%' und 'Bot 45.1%'. Rechts daneben befindet sich ein Liniendiagramm, das den Verlauf der HTTP-Anfragen von Bots im Vergleich zu den letzten sieben Tagen darstellt. Die blaue Linie zeigt regelmäßige Schwankungen mit mehreren Spitzen und Tälern im Zeitraum vom 1. bis 7. Oktober. Unterhalb des Diagramms befindet sich ein Hinweis mit dem Text 'Visit the Traffic section for breakdowns by content type, including web page traffic.'
hätte. Dafür gibt es bislang keine Belege. Vielmehr dürfte die Nachricht auf einer Verwechslung beruhen, was Bots eigentlich sind.

Mensch mit Helm in Rechenzentrum
Im einem Rechenzentrum von Yandex in Russland. (Archivbild von 2012) – Alle Rechte vorbehalten: Imago / Itar-Tass

Derzeit macht ein Gerücht die Runde, dass die Aktivität von Social Bots, welche Parteien wie die AfD unterstützen, mit den ukrainischen Angriffen auf russische Rechenzentren in den letzten Tagen heruntergegangen sei. Doch diese Behauptung, die unter anderem der grüne Stadtrat Robin Schlingheider auf Threads und der konservative tschechische Europa-Abgeordnete Tomáš Zdechovský auf X verbreiteten, lässt sich nicht belegen. Das hinderte verschiedene Medien wie Standard oder Focus nicht daran, diese Nachricht zu verbreiten oder zu stützen.

Belegen lässt sich nur ein Rückgang von Bot-Aktivität aus Russland und hier speziell bei dem Autonomen System AS13238, das zum russischen Yandex-Konzern gehört. Yandex, das als Russlands Google gilt, betreibt neben der Suchmaschine auch zahlreiche Cloud-Dienste, die laut eigenem Status-Monitor gerade massive Probleme haben. Der gesamte russische Bot-Traffic ist laut einer Statistik des US-Cloud-Dienstleisters Cloudflare allerdings nicht deutlich heruntergegangen. Dieser Bot-Traffic bezieht sich auf das Internet allgemein und nicht speziell auf soziale Medien, in denen die AfD-fördernden Social Bots aktiv sind.

Es gibt viele unterschiedliche Arten von Bots

Dazu muss einem klar sein, dass mit dem Begriff Bot alles mögliche gemeint sein kann, zum Beispiel auch so genannte Crawler von Suchmaschinen, die das Internet nach Inhalten und Änderungen durchforsten und indexieren. Hinzu kommen Server-zu-Server-Kommunikationen, Zugriff auf API-Schnittstellen, Bots von allen möglichen KI-Anwendungen sowie Bots, die auf Servern und Webseiten nach Sicherheitslücken suchen, um diese dann schädlich zu nutzen. Der nicht menschliche Bot-Traffic macht mittlerweile weltweit mehr als die Hälfte des Internetverkehrs aus.

Im Vordergrund steht eine Infografik mit einer Zeitreihe, die den Anteil von Bot-Traffic im Vergleich zu menschlichem Traffic zeigt. Links befindet sich eine Legende mit zwei Prozentwerten: Bot-Traffic 99,6 % und Human-Traffic 0,4 %. Rechts daneben verläuft eine blaue Linie, die den HTTP-Traffic von Bots über mehrere Tage abbildet. Ein schattierter Bereich in Rosa hebt einen Zeitraum hervor, in dem die Bot-Aktivität deutlich abfällt. Die gestrichelte Linie zeigt die Werte der letzten sieben Tage. Oben sind die Begriffe 'Bot Traffic from' und 'Yandex LLC' zu erkennen. Unten wird auf eine weitere Traffic-Übersicht verwiesen. Im Vordergrund steht eine Infografik mit dem Titel 'Bot Traffic from Russian Federation'. Links oben werden zwei Prozentwerte angezeigt: 'Human 54.9%' und 'Bot 45.1%'. Rechts daneben befindet sich ein Liniendiagramm, das den Verlauf der HTTP-Anfragen von Bots im Vergleich zu den letzten sieben Tagen darstellt. Die blaue Linie zeigt regelmäßige Schwankungen mit mehreren Spitzen und Tälern im Zeitraum vom 1. bis 7. Oktober. Unterhalb des Diagramms befindet sich ein Hinweis mit dem Text 'Visit the Traffic section for breakdowns by content type, including web page traffic.'

Nun scheint die ukrainische Strategie, russische Rechenzentren zu attackieren, durchaus Wirkung zu zeigen und die Internetkonnektivität sowie den Traffic aus einzelnen Rechenzentren deutlich zu minimieren. Innerhalb Russlands mehren sich die Beschwerden über ausgefallene Bezahl-Apps, Kartendienste und Websites, die auf die Infrastruktur von Yandex angewiesen sind.

Doch das lässt sich nicht auf die globale Aktivität von Social Bots übertragen, die ohnehin schwer zu messen ist. Denn im Gegensatz zum normalen Bot-Traffic versuchen Social Bots sich als Menschen zu verschleiern, weil sie in sozialen Netzwerken als solche gesehen werden wollen. Es ist wahrscheinlich, dass Monitoringsysteme wie das von Cloudflare einen guten Teil dieser Social Bots gar nicht erfassen können.

Deutliche Zweifel am Rückgang rechter Propaganda-Bots

Früh kritisiert haben die virale Nachricht User auf Reddit, der Account antibot4navalny auf Bluesky sowie der Regensburger Informatik-Professor Raphael Wimmer. Letzterer zweifelte die von Schlingheider und Zdechovský verbreitete Grafik als möglichweise KI-generiert an. Als Wimmer bei Schlingheider nachfragte, woher die Grafik stamme und was die Quelle für die Daten sei, soll dieser ihn auf Threads geblockt haben. Eine kurzfristige Presseanfrage von netzpolitik.org nach der Quelle der Grafik hat Schlingheider noch nicht beantwortet, wir reichen diese gegebenenfalls nach.

–––

Die Arbeit von netzpolitik.org finanziert sich aus den Spenden unserer Leser:innen.
Werde Teil dieser einzigartigen Community und unterstütze auch Du unseren gemeinwohlorientierten, werbe- und trackingfreien Journalismus jetzt mit einer Spende.

–––

Skepsis kommt auch vom Center für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS), das zahlreiche Social-Media-Aktivitäten zum Thema Desinformation, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Verschwörungsideologien beobachtet. Der Geschäftsführer von CeMAS, Josef Holnburger, sagt gegenüber netzpolitik.org, dass seine Organisation derzeit keinen Rückgang von anorganischen Likes und Retweets erkennen könne. Dafür sei es aber auch noch zu früh: Die Aktivität russischer Desinformationskampagnen würde am Wochenende immer heruntergehen und stehe im Zusammenhang mit der normalen Arbeitswoche, so Holnburger.

Der Entwickler Michael Paulauski merkte an, dass niemand Beweise vorgelegt habe, dass der Online-Traffic der Rechten eingebrochen sei. Er postete zudem Daten, die zeigen sollen, dass die Interaktionen auf dem X‑Account der AfD seit den Angriffen auf die Rechenzentren bis zum 9. Oktober nicht heruntergegangen seien. Die Rechenzentren in Russland wurden zwischen 7. Oktober und dem 11. Oktober angegriffen.

Update 13.10. – 8:30 Uhr: Robin Schlingheider hat seinen Post ergänzt und schreibt, dass ihm ein Fehler unterlaufen sei, er habe habe ungeprüft eine Grafik von einem anderen Post übernommen. Dieser Post ist mittlerweile auch gelöscht.

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Mensch mit Helm in Rechenzentrum
Im Vordergrund steht eine Infografik mit einer Zeitreihe, die den Anteil von Bot-Traffic im Vergleich zu menschlichem Traffic zeigt. Links befindet sich eine Legende mit zwei Prozentwerten: Bot-Traffic 99,6 % und Human-Traffic 0,4 %. Rechts daneben verläuft eine blaue Linie, die den HTTP-Traffic von Bots über mehrere Tage abbildet. Ein schattierter Bereich in Rosa hebt einen Zeitraum hervor, in dem die Bot-Aktivität deutlich abfällt. Die gestrichelte Linie zeigt die Werte der letzten sieben Tage. Oben sind die Begriffe 'Bot Traffic from' und 'Yandex LLC' zu erkennen. Unten wird auf eine weitere Traffic-Übersicht verwiesen.
Im Vordergrund steht eine Infografik mit dem Titel 'Bot Traffic from Russian Federation'. Links oben werden zwei Prozentwerte angezeigt: 'Human 54.9%' und 'Bot 45.1%'. Rechts daneben befindet sich ein Liniendiagramm, das den Verlauf der HTTP-Anfragen von Bots im Vergleich zu den letzten sieben Tagen darstellt. Die blaue Linie zeigt regelmäßige Schwankungen mit mehreren Spitzen und Tälern im Zeitraum vom 1. bis 7. Oktober. Unterhalb des Diagramms befindet sich ein Hinweis mit dem Text 'Visit the Traffic section for breakdowns by content type, including web page traffic.'
hätte. Dafür gibt es bislang keine Belege. Vielmehr dürfte die Nachricht auf einer Verwechslung beruhen, was Bots eigentlich sind.

Mensch mit Helm in Rechenzentrum
Im einem Rechenzentrum von Yandex in Russland. (Archivbild von 2012) – Alle Rechte vorbehalten: Imago / Itar-Tass

Derzeit macht ein Gerücht die Runde, dass die Aktivität von Social Bots, welche Parteien wie die AfD unterstützen, mit den ukrainischen Angriffen auf russische Rechenzentren in den letzten Tagen heruntergegangen sei. Doch diese Behauptung, die unter anderem der grüne Stadtrat Robin Schlingheider auf Threads und der konservative tschechische Europa-Abgeordnete Tomáš Zdechovský auf X verbreiteten, lässt sich nicht belegen. Das hinderte verschiedene Medien wie Standard oder Focus nicht daran, diese Nachricht zu verbreiten oder zu stützen.

Belegen lässt sich nur ein Rückgang von Bot-Aktivität aus Russland und hier speziell bei dem Autonomen System AS13238, das zum russischen Yandex-Konzern gehört. Yandex, das als Russlands Google gilt, betreibt neben der Suchmaschine auch zahlreiche Cloud-Dienste, die laut eigenem Status-Monitor gerade massive Probleme haben. Der gesamte russische Bot-Traffic ist laut einer Statistik des US-Cloud-Dienstleisters Cloudflare allerdings nicht deutlich heruntergegangen. Dieser Bot-Traffic bezieht sich auf das Internet allgemein und nicht speziell auf soziale Medien, in denen die AfD-fördernden Social Bots aktiv sind.

Es gibt viele unterschiedliche Arten von Bots

Dazu muss einem klar sein, dass mit dem Begriff Bot alles mögliche gemeint sein kann, zum Beispiel auch so genannte Crawler von Suchmaschinen, die das Internet nach Inhalten und Änderungen durchforsten und indexieren. Hinzu kommen Server-zu-Server-Kommunikationen, Zugriff auf API-Schnittstellen, Bots von allen möglichen KI-Anwendungen sowie Bots, die auf Servern und Webseiten nach Sicherheitslücken suchen, um diese dann schädlich zu nutzen. Der nicht menschliche Bot-Traffic macht mittlerweile weltweit mehr als die Hälfte des Internetverkehrs aus.

Im Vordergrund steht eine Infografik mit einer Zeitreihe, die den Anteil von Bot-Traffic im Vergleich zu menschlichem Traffic zeigt. Links befindet sich eine Legende mit zwei Prozentwerten: Bot-Traffic 99,6 % und Human-Traffic 0,4 %. Rechts daneben verläuft eine blaue Linie, die den HTTP-Traffic von Bots über mehrere Tage abbildet. Ein schattierter Bereich in Rosa hebt einen Zeitraum hervor, in dem die Bot-Aktivität deutlich abfällt. Die gestrichelte Linie zeigt die Werte der letzten sieben Tage. Oben sind die Begriffe 'Bot Traffic from' und 'Yandex LLC' zu erkennen. Unten wird auf eine weitere Traffic-Übersicht verwiesen. Im Vordergrund steht eine Infografik mit dem Titel 'Bot Traffic from Russian Federation'. Links oben werden zwei Prozentwerte angezeigt: 'Human 54.9%' und 'Bot 45.1%'. Rechts daneben befindet sich ein Liniendiagramm, das den Verlauf der HTTP-Anfragen von Bots im Vergleich zu den letzten sieben Tagen darstellt. Die blaue Linie zeigt regelmäßige Schwankungen mit mehreren Spitzen und Tälern im Zeitraum vom 1. bis 7. Oktober. Unterhalb des Diagramms befindet sich ein Hinweis mit dem Text 'Visit the Traffic section for breakdowns by content type, including web page traffic.'

Nun scheint die ukrainische Strategie, russische Rechenzentren zu attackieren, durchaus Wirkung zu zeigen und die Internetkonnektivität sowie den Traffic aus einzelnen Rechenzentren deutlich zu minimieren. Innerhalb Russlands mehren sich die Beschwerden über ausgefallene Bezahl-Apps, Kartendienste und Websites, die auf die Infrastruktur von Yandex angewiesen sind.

Doch das lässt sich nicht auf die globale Aktivität von Social Bots übertragen, die ohnehin schwer zu messen ist. Denn im Gegensatz zum normalen Bot-Traffic versuchen Social Bots sich als Menschen zu verschleiern, weil sie in sozialen Netzwerken als solche gesehen werden wollen. Es ist wahrscheinlich, dass Monitoringsysteme wie das von Cloudflare einen guten Teil dieser Social Bots gar nicht erfassen können.

Deutliche Zweifel am Rückgang rechter Propaganda-Bots

Früh kritisiert haben die virale Nachricht User auf Reddit, der Account antibot4navalny auf Bluesky sowie der Regensburger Informatik-Professor Raphael Wimmer. Letzterer zweifelte die von Schlingheider und Zdechovský verbreitete Grafik als möglichweise KI-generiert an. Als Wimmer bei Schlingheider nachfragte, woher die Grafik stamme und was die Quelle für die Daten sei, soll dieser ihn auf Threads geblockt haben. Eine kurzfristige Presseanfrage von netzpolitik.org nach der Quelle der Grafik hat Schlingheider noch nicht beantwortet, wir reichen diese gegebenenfalls nach.

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Der Entwickler Michael Paulauski merkte an, dass niemand Beweise vorgelegt habe, dass der Online-Traffic der Rechten eingebrochen sei. Er postete zudem Daten, die zeigen sollen, dass die Interaktionen auf dem X‑Account der AfD seit den Angriffen auf die Rechenzentren bis zum 9. Oktober nicht heruntergegangen seien. Die Rechenzentren in Russland wurden zwischen 7. Oktober und dem 11. Oktober angegriffen.

Update 13.10. – 8:30 Uhr: Robin Schlingheider hat seinen Post ergänzt und schreibt, dass ihm ein Fehler unterlaufen sei, er habe habe ungeprüft eine Grafik von einem anderen Post übernommen. Dieser Post ist mittlerweile auch gelöscht.

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